Meine Leistungsnachweisen sind: Blog, WebQuest über eine berühmte italienische Schriftstellerin Dacia Maraini, E-Learnig über Rom (Google Groups) und Reflexion über einen Flop mit Wiki inkl. Blog.
Die Reflexion, die für meine weitere Entwicklung von Bedeutung ist, veröffentliche ich in diesem letzten Beitrag:
- Einstieg: - Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit auf einer Wiki - Platform im letzten Studienjahr wollte ich die Erfahrungen und das Gelernte im Erlebnisspädagogik - BUA vom Herbst 2008 mit den Studienkolleginnen und Studienkollegen austauschen. Aus diesem Grund habe ich WIKI angelegt, eigene Beiträge geschrieben und einen Blog gestartet. Einige meiner Mitstudiernden haben sich zwar angemeldet und fanden die Idee gut, jedoch hat niemand weder Beiträge geleistet noch Kommentare gepostet. Da ich meine Zeit, Arbeit und Engagement inverstiert hatte, war ich echt enttäuscht darüber und nachdem ich einige Leute nochmals versucht habe dafür zu gewinnen, liess ich das Unterfangen sein.
- Reflexionen zum erfolgreichen Lernplan - Wiki - http://lernplan.wikispaces.com/- Bei der Arbeit an diesem Wiki ging es ganz gezielt um einen Leistungsnachweis, den wir gemeinsam erbringen sollten. Zu Fünft haben wir im Sommer 2008 an einem interdisziplinären Lernplan zum Thema "Leben, Sterben und Überleben im KZ" für die Algemeinde Didaktik gearbeitet. Unser Lehrplan wurde sehr gut bewertet,das Prozess verlief sehr zufriedenstellend und die Zusammenarbeit war Fruchtbar. Die Wiki haben wir als Tool gebraucht, um die Beiträge zusammenzutragen, ändern, korrigieren und so, am Schluss entstand unser Lehrplan auf Wiki, so dass bei Bedarf die Autoren konkret, in den Schulen, damit weiter arbeiten können.
Bei der Zusammenfindung der Lernplangruppe spielten Interessen und Sympatien eine starke Rolle, so dass die Volition und gegenseitige Motivation während des gesamten Prozesses recht gut funktioniert hat.
Dadurch, dass wir gemeinsam ein Ziel vor Augen hatten, leistungstrark waren und effizient arbeiten wollten, stellten wir sehr schnell fest, dass Wiki ein zeitsparendes Werkzeug war, um nicht nur Teilwerke darauf zu posten, aber auch die Änderungen vorzunehmen un zu ergänzen, so dass wir die Zeit zwischen unseren Treffen sehr gut für die Arbeit nutzen konnten.
- Flop - Im Gegenteil zur oben genannten Arbeit, war der Leistungsnachweis von Erlebnisspädagogik eine Einzelreflexion, die jeder Studierende abgeben musste. Somit waren meine Kolleginnen und Kollegen nicht motiviert auszutauschen, oder das Gelernte und Erlebte gemeinsam zu reflektieren. Es ging darum, die Leistungsnachweise möglichst effizient und zeitsparend zu liefern und dazu war keine Zusammenarbeit notwendig. Alles Andere wäre eher ein Plausch, für den niemand Zeit oder Lust hatte. Dazu muss ich noch ergänzen, dass wir eine relativ heterogene Gruppe waren, in der die Meisten die Studenten verschiedenen Fakultäten an der Uni Konstanz waren. Die wenigen PHTG Kolleginnen und Kollegen haben zwar Interesse an meinem Unterfangen bekundet, jedoch aus Zeit und Ressourcengründen, wie auch aus mangelnden Motivation den Austausch auf Wiki nicht aufgenommen.
- Fazit: - Somit ist mein Wiki der Effizienz der Studierenden zu Opfer gefallen.
Mit dem folgenden Zitat von Gabi Reinmann aus dem Vortrag "Selbstorganisation im Netz" runde ich mein Fazit auf:
"Selbstorganisiertes Lernen setzt nicht nur Interesse am Gegenstand des Lernens, ein ausreichendes Maß an Vorwissen oder Vorverständnis zum Thema sowie grundlegende Fähigkeiten und Übung in der Selbststeuerung innerhalb einer Lernumgebung voraus. Selbstorganisiertes Lernen – so meine These – ist auch nur dann möglich, wenn Lernende den freien Willen dazu haben und zwar im Sinne eines angeeigneten Willens. Das heißt, dass sich ein Lernender darüber im Klaren sein muss, welches Wissen und Können er wozu eigentlich erwerben möchte, und dass er es schafft, dies zum Ausdruck zu bringen (Aspekt der Artikulation). Es müssen sodann seine eigenen, selbst gesteckten Ziele sein, die er da verfolgt, oder aber er muss nachvollziehen können, von wem er diese Ziele aus welchen Gründen übernommen hat (Aspekt des Verstehens). Letztlich er muss diese Ziele auch als sinnvoll einstufen, sie mit seinem Wertesystem in Einklang bringen (Aspekt der Bewer-tung). So oder ähnlich jedenfalls könnte man die Bedingungen für einen freien (als einen angeeigneten) Willen zum selbstorgansierten Lernen nach Bieris philosophischer Argu-mentation formulieren. Und das hat bei genauerem Hinsehen eine erstaunlich große Übereinstimmung mit dem, was Deci und Ryan auf empirischem Wege über das Erleben von Autonomie zu Tage gefördert haben."
Für Interessierten: Der Text von Gabi Reinmamm [3] Der Vortrag als Audioodatei [4]
