Donnerstag, 29. Januar 2009

E-Assessment: IKT-Literatur vom 22. Januar 2009

Jede neue Situation ist mit Anspannung verbunden

An diesem Tag war die Präsenzveranstaltung ohne Max auf dem Fahrplan. Selbstorganisierend sollten wir die Prüfung (open books) bestreiten. Melanie bekam die Aufgabe den Rooter einzuschalten. Einige TeilnehmerInnen waren früzeitig bereit, die Anspannung im Raum M202 wuchs mit jeder Minute. Meine Anspannung machte sich bemerkbar, als ich die Startzeit der Prüfung auf dem Bildschirm gesehen habe: 15.30 Uhr. Toll. Sie hat sich aber gleichzeitig mit den Anderen eingeschaltet.

Wir arbeiteten hohkonzentriert. Die Möglichkeit, Bücher zu benutzen, fand ich sehr konfortabel. Die zeit war ausreichend um die Antworten abzugeben und mich doch noch im Manches zu vertiefen, so dass ich am Schluss sagen konnte, dass diese Prüfung für mich einen grossen formativen Wert hatte. Das normative Wert sehe ich vor allem im Bereich Reflexion und Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis.

Folgendes habe ich über Onlien-Assessment / E-Assessment gefunden (Wikipedia):

E-Assessment und elektronische Testverfahren im Bildungswesen. Online- oder e-Assessments werden häufig verwendet um die Zugangsvoraussetzungen für Lerneinheiten zu testen, sie werden eingesetzt, um in Assessment Centern vorzuselektieren. Diese Verfahren müssen aber gegen Messverfahren abgegrenzt werden, die zur Verifizierung des Lernerfolgs eingesetzt werden. Diese computergestützte Prüfungen sind von dem Begriff regelmäßig nicht erfasst.
Während "Assessments" vom Begriff her eher die Voraussetzungen für eine weitere Verwendung prüfen, stellen computergestützte Prüfungen oft den Erfolg nach Abschluss einer Lerneinheit fest.
Einige Beispiele für computergestützte Prüfungen und Institutionen, die diese schon seit vielen Jahren und in größerem Umfang einsetzen lassen (vgl. Schaffert 2004, S. 4ff):
Zunächst ein Beispiel aus der allgemeinen Bildung: Schon seit 1998 werden in Österreich die theoretischen Führerscheinprüfungen am Computer abgelegt.
Bei den Schweizer Bundesbahnen werden die Lehrabschlussprüfungen seit 1972 mit Hilfe von speziellen Markierungskarten, die durch ein Computerprogramm ausgewertet wurden durchgeführt und werden inzwischen (natürlich) computergestützt durchgeführt.
Auch der US-amerikanische Educational Testing Service (ETS) hat schon jahrelange Erfahrung in der Durchführung der vielen computergestützten Prüfungen, z.B. den Aufnahmetests der Universitäten.

Danach (war es die Anspannung?) bin ich jedoch erkrankt und musste die folgenden Tage im Bett verbringen.

Max hat die Prüfungen schnell ausgewertet und bald konnte ich mich über das Prädikat "gut bestanden" freuen.

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