In "Psychologie heute" vom Januar 2009 habe ich einen Artikel gelesen, den ich Euch nicht vorenthalten möchte und der meiner Meinung nach im Zusammenhang mit IKT und dessen Inhalten steht. In der Präsenzveranstaltung vom 8.01. hat Max über die neue Kommunikationskultur der Jugendlichen berichtet und Filmausschnitte gezeigt.
Maxi schreib in ihrem Blog darüber: "Persönlich mache ich ebenfalls die Beobachtung: zwar simsen sie auch noch, jedoch die Kommunikation in ihren communities wie beispielsweise ICQ wird groß geschrieben. Sie reden über alles Mögliche, wann und wo man sich trifft, wer wo eine party & food organisiert, über die Erfahrungen in der Fahrstunde, aber auch das Organisieren von Reisen oder die Schule wird diskutiert etc. Sie chatten mit den Freunden, die sie kennen, aber auch mit vielen anderen, denen sie in real life - noch - nicht begegnet sind. Im Filmausschnitt wurden zwei junge Menschen interviewt und gefilmt: Der Laptop ist gegenwärtig, gehört total zum Alltagsgegenstand, der am Schreibtisch, auf dem Sofa und auf dem Bett benutzt wird. In einer bequemen Haltung ist das Bedienen der Tastatur so selbstverständlich wie das Cola-Trinken. "
Nun steht im oben erwähnten Artikel ein anderes Thema im Vordergrund: "Wie kann man in der mobilen Gesellschaft der Toten gedenken?". In der individualisierten Welt von heute, die auch vom enttabuisierten mit dem eigenen Tod gekennzeichnet wird, werdn diejenigen, denen es wichtig ist, das Andenken selbst mitgestalten. Zu Lebzeiten könnten auf Nekroweblbog Informationen, Fotos, Filme platzieren und somit den Hinterbliebenen eine virtuelle Grabstätte zur Verfügung stellen, die die Letzteren "pflegen" werden. ["In memoriam" wird so zu "e-memorial". Aus rest in peace wird rest in web.] so der Autor, Andreas Belwe.
Freitag, 16. Januar 2009
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