Sonntag, 26. April 2009

Die Leistungsnachweise - die letzte IKT Nacht

Meine Leistungsnachweisen sind: Blog, WebQuest über eine berühmte italienische Schriftstellerin Dacia Maraini, E-Learnig über Rom (Google Groups) und Reflexion über einen Flop mit Wiki inkl. Blog.
Die Reflexion, die für meine weitere Entwicklung von Bedeutung ist, veröffentliche ich in diesem letzten Beitrag:

  • Einstieg: - Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit auf einer Wiki - Platform im letzten Studienjahr wollte ich die Erfahrungen und das Gelernte im Erlebnisspädagogik - BUA vom Herbst 2008 mit den Studienkolleginnen und Studienkollegen austauschen. Aus diesem Grund habe ich WIKI angelegt, eigene Beiträge geschrieben und einen Blog gestartet. Einige meiner Mitstudiernden haben sich zwar angemeldet und fanden die Idee gut, jedoch hat niemand weder Beiträge geleistet noch Kommentare gepostet. Da ich meine Zeit, Arbeit und Engagement inverstiert hatte, war ich echt enttäuscht darüber und nachdem ich einige Leute nochmals versucht habe dafür zu gewinnen, liess ich das Unterfangen sein.

  • Reflexionen zum erfolgreichen Lernplan - Wiki - http://lernplan.wikispaces.com/- Bei der Arbeit an diesem Wiki ging es ganz gezielt um einen Leistungsnachweis, den wir gemeinsam erbringen sollten. Zu Fünft haben wir im Sommer 2008 an einem interdisziplinären Lernplan zum Thema "Leben, Sterben und Überleben im KZ" für die Algemeinde Didaktik gearbeitet. Unser Lehrplan wurde sehr gut bewertet,das Prozess verlief sehr zufriedenstellend und die Zusammenarbeit war Fruchtbar. Die Wiki haben wir als Tool gebraucht, um die Beiträge zusammenzutragen, ändern, korrigieren und so, am Schluss entstand unser Lehrplan auf Wiki, so dass bei Bedarf die Autoren konkret, in den Schulen, damit weiter arbeiten können.
    Bei der Zusammenfindung der Lernplangruppe spielten Interessen und Sympatien eine starke Rolle, so dass die Volition und gegenseitige Motivation während des gesamten Prozesses recht gut funktioniert hat.
    Dadurch, dass wir gemeinsam ein Ziel vor Augen hatten, leistungstrark waren und effizient arbeiten wollten, stellten wir sehr schnell fest, dass Wiki ein zeitsparendes Werkzeug war, um nicht nur Teilwerke darauf zu posten, aber auch die Änderungen vorzunehmen un zu ergänzen, so dass wir die Zeit zwischen unseren Treffen sehr gut für die Arbeit nutzen konnten.

  • Flop - Im Gegenteil zur oben genannten Arbeit, war der Leistungsnachweis von Erlebnisspädagogik eine Einzelreflexion, die jeder Studierende abgeben musste. Somit waren meine Kolleginnen und Kollegen nicht motiviert auszutauschen, oder das Gelernte und Erlebte gemeinsam zu reflektieren. Es ging darum, die Leistungsnachweise möglichst effizient und zeitsparend zu liefern und dazu war keine Zusammenarbeit notwendig. Alles Andere wäre eher ein Plausch, für den niemand Zeit oder Lust hatte. Dazu muss ich noch ergänzen, dass wir eine relativ heterogene Gruppe waren, in der die Meisten die Studenten verschiedenen Fakultäten an der Uni Konstanz waren. Die wenigen PHTG Kolleginnen und Kollegen haben zwar Interesse an meinem Unterfangen bekundet, jedoch aus Zeit und Ressourcengründen, wie auch aus mangelnden Motivation den Austausch auf Wiki nicht aufgenommen.

  • Fazit: - Somit ist mein Wiki der Effizienz der Studierenden zu Opfer gefallen.
    Mit dem folgenden Zitat von Gabi Reinmann aus dem Vortrag "Selbstorganisation im Netz" runde ich mein Fazit auf:
    "Selbstorganisiertes Lernen setzt nicht nur Interesse am Gegenstand des Lernens, ein ausreichendes Maß an Vorwissen oder Vorverständnis zum Thema sowie grundlegende Fähigkeiten und Übung in der Selbststeuerung innerhalb einer Lernumgebung voraus. Selbstorganisiertes Lernen – so meine These – ist auch nur dann möglich, wenn Lernende den freien Willen dazu haben und zwar im Sinne eines angeeigneten Willens. Das heißt, dass sich ein Lernender darüber im Klaren sein muss, welches Wissen und Können er wozu eigentlich erwerben möchte, und dass er es schafft, dies zum Ausdruck zu bringen (Aspekt der Artikulation). Es müssen sodann seine eigenen, selbst gesteckten Ziele sein, die er da verfolgt, oder aber er muss nachvollziehen können, von wem er diese Ziele aus welchen Gründen übernommen hat (Aspekt des Verstehens). Letztlich er muss diese Ziele auch als sinnvoll einstufen, sie mit seinem Wertesystem in Einklang bringen (Aspekt der Bewer-tung). So oder ähnlich jedenfalls könnte man die Bedingungen für einen freien (als einen angeeigneten) Willen zum selbstorgansierten Lernen nach Bieris philosophischer Argu-mentation formulieren. Und das hat bei genauerem Hinsehen eine erstaunlich große Übereinstimmung mit dem, was Deci und Ryan auf empirischem Wege über das Erleben von Autonomie zu Tage gefördert haben."
    Für Interessierten: Der Text von Gabi Reinmamm [3] Der Vortrag als Audioodatei [4]

Sonntag, 19. April 2009

One Laptop Per Child

Wor einer Woche erschien in der "Sonntagszeitung" ein Artikel über die Notebooks für unterprivilegierte Kinder in den Drittländer. Max hat uns so ein Notebook, "ONE LAPTOP PER CHILD" , oder 100-Dollar-Notebook, im Rahmen von der BP Veranstaltung präsentiert. Im Artikel wurde das Interesse der Kinder am Medium und dessen gestalterischen Möglichkeiten dargestellt: so nehmen Kinder ihren Gesang auf, bloggen untereinander, bringen Informationen und das Wissen mit nach Hause und nicht zuletzt üben den Lernstoff (Rechenaufgaben, Schreiben). Leider läuf die Initiative nicht so gut, wie geplannt, so dass relativ wenige Kinder in den Drittweltländer Zugang von dieser Lern- und Austauschmöglichkeit profitieren.

In unseren Breitengraden hingegen ist das Thema E-Learning aktueller als je. Am 4. und 5. Mai wird in Salzburg die interdisziplinären Fachtagung zum Thema "Kreativität und Innovationskompetenz im digitalen Netz" stattfinden.

"Unter Kreativität und Innovation versteht jeder etwas anderes. Allen gemeinsam ist aber die Vorstellung, dass damit Fähigkeiten schöpferisches Denken, Handeln und Problemlösen verbunden sind. Die Erforschung kreativer Prozesse, Modelle der Nutzung und Faktoren der systematischen Weiterentwicklung hat in allen Bildungsbereichen und Unternehmen an großer Bedeutung gewonnen."

Die Anwendung und Gestaltung der E-Portfolios in den Bereichen Musik, Gestaltung und Sprachen ist ein der Themas - und für uns, Lehrer von grossen Bedeutung.

Also: alle Interessierten melden Euch jetzt an! !

Für mich heisst jetzt den IKT Kurs abschliessen und die Leistungsnachweise abliefern. Mit Wehmut denke ich an die Anfänge und die IKT-Woche im Oktober 2007. Während dieser Woche habe ich mehr Zeit am Laptop verbracht, als irgendwann sonst, geschwitzt, geflucht und doch viele Erfolgserlebnisse erzielt. Mit Wehmut aber auch Dankbarkeit schaue ich mich die Aufnahme, die ich damals gemacht habe, und die von Bernhard vom letzten Herbst, an.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Die letzte Präsenzveranstaltung vom 29.01.09

Ein kleines aber feines Grüppli sind wir im M 202: Max und 6 TeilnehmerInnen.

Auswertung von E Assessment steht auf dem Programm, danach haben wir verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl.

E Assessment wird durchaus positiv bewertet, Max stellt uns die verschiedenen Schaltungsmöglichkeiten vor.

Vorteile sind: Fragen können beliebig durchgemischt werden, Korrekturen der Multiple-Choice und Antworten, in denen es um einen Begriff ging, werden automatisch geprüft und die Punkte automatisch gezählt.
Solche Prüfungen können selbstverständlich als summative Prüfungen durchgeführt werden, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit anderen LP einen Pool an Fragen aufbauen und sie je nach Thema und Bedürfnis einsetzten.

Serious Games

Max schaltet das Spiel "Latin America" ein. Es wurde so aufbereitet, dass verschiedenen Sprachen gewählt werden können. Man kann es zwischenspeichern und in der spätern Sitzung wieder aufnehmen, ausreichend Text / Winleitung ist vorhanden, dann kann der Spieler aus zwei Rollen eine wählen. Die immer wieder erscheindenen Texte liefern die nötigen Informationen, die der Spieler - Journalist dann im Interview einsetzen sollte (Argumentatorium für das Schlussinterview). Schüler können in diesem Spiel stark inhaltlidch profitieren.
Die Serious Games erheben den Anspruch nicht auf die Qualität eines "normales" Spieles.

E-Assessment: IKT-Literatur vom 22. Januar 2009

Jede neue Situation ist mit Anspannung verbunden

An diesem Tag war die Präsenzveranstaltung ohne Max auf dem Fahrplan. Selbstorganisierend sollten wir die Prüfung (open books) bestreiten. Melanie bekam die Aufgabe den Rooter einzuschalten. Einige TeilnehmerInnen waren früzeitig bereit, die Anspannung im Raum M202 wuchs mit jeder Minute. Meine Anspannung machte sich bemerkbar, als ich die Startzeit der Prüfung auf dem Bildschirm gesehen habe: 15.30 Uhr. Toll. Sie hat sich aber gleichzeitig mit den Anderen eingeschaltet.

Wir arbeiteten hohkonzentriert. Die Möglichkeit, Bücher zu benutzen, fand ich sehr konfortabel. Die zeit war ausreichend um die Antworten abzugeben und mich doch noch im Manches zu vertiefen, so dass ich am Schluss sagen konnte, dass diese Prüfung für mich einen grossen formativen Wert hatte. Das normative Wert sehe ich vor allem im Bereich Reflexion und Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis.

Folgendes habe ich über Onlien-Assessment / E-Assessment gefunden (Wikipedia):

E-Assessment und elektronische Testverfahren im Bildungswesen. Online- oder e-Assessments werden häufig verwendet um die Zugangsvoraussetzungen für Lerneinheiten zu testen, sie werden eingesetzt, um in Assessment Centern vorzuselektieren. Diese Verfahren müssen aber gegen Messverfahren abgegrenzt werden, die zur Verifizierung des Lernerfolgs eingesetzt werden. Diese computergestützte Prüfungen sind von dem Begriff regelmäßig nicht erfasst.
Während "Assessments" vom Begriff her eher die Voraussetzungen für eine weitere Verwendung prüfen, stellen computergestützte Prüfungen oft den Erfolg nach Abschluss einer Lerneinheit fest.
Einige Beispiele für computergestützte Prüfungen und Institutionen, die diese schon seit vielen Jahren und in größerem Umfang einsetzen lassen (vgl. Schaffert 2004, S. 4ff):
Zunächst ein Beispiel aus der allgemeinen Bildung: Schon seit 1998 werden in Österreich die theoretischen Führerscheinprüfungen am Computer abgelegt.
Bei den Schweizer Bundesbahnen werden die Lehrabschlussprüfungen seit 1972 mit Hilfe von speziellen Markierungskarten, die durch ein Computerprogramm ausgewertet wurden durchgeführt und werden inzwischen (natürlich) computergestützt durchgeführt.
Auch der US-amerikanische Educational Testing Service (ETS) hat schon jahrelange Erfahrung in der Durchführung der vielen computergestützten Prüfungen, z.B. den Aufnahmetests der Universitäten.

Danach (war es die Anspannung?) bin ich jedoch erkrankt und musste die folgenden Tage im Bett verbringen.

Max hat die Prüfungen schnell ausgewertet und bald konnte ich mich über das Prädikat "gut bestanden" freuen.

Freitag, 16. Januar 2009

Die Zukunft des Sterbens

In "Psychologie heute" vom Januar 2009 habe ich einen Artikel gelesen, den ich Euch nicht vorenthalten möchte und der meiner Meinung nach im Zusammenhang mit IKT und dessen Inhalten steht. In der Präsenzveranstaltung vom 8.01. hat Max über die neue Kommunikationskultur der Jugendlichen berichtet und Filmausschnitte gezeigt.

Maxi schreib in ihrem Blog darüber: "Persönlich mache ich ebenfalls die Beobachtung: zwar simsen sie auch noch, jedoch die Kommunikation in ihren communities wie beispielsweise ICQ wird groß geschrieben. Sie reden über alles Mögliche, wann und wo man sich trifft, wer wo eine party & food organisiert, über die Erfahrungen in der Fahrstunde, aber auch das Organisieren von Reisen oder die Schule wird diskutiert etc. Sie chatten mit den Freunden, die sie kennen, aber auch mit vielen anderen, denen sie in real life - noch - nicht begegnet sind. Im Filmausschnitt wurden zwei junge Menschen interviewt und gefilmt: Der Laptop ist gegenwärtig, gehört total zum Alltagsgegenstand, der am Schreibtisch, auf dem Sofa und auf dem Bett benutzt wird. In einer bequemen Haltung ist das Bedienen der Tastatur so selbstverständlich wie das Cola-Trinken. "

Nun steht im oben erwähnten Artikel ein anderes Thema im Vordergrund: "Wie kann man in der mobilen Gesellschaft der Toten gedenken?". In der individualisierten Welt von heute, die auch vom enttabuisierten mit dem eigenen Tod gekennzeichnet wird, werdn diejenigen, denen es wichtig ist, das Andenken selbst mitgestalten. Zu Lebzeiten könnten auf Nekroweblbog Informationen, Fotos, Filme platzieren und somit den Hinterbliebenen eine virtuelle Grabstätte zur Verfügung stellen, die die Letzteren "pflegen" werden. ["In memoriam" wird so zu "e-memorial". Aus rest in peace wird rest in web.] so der Autor, Andreas Belwe.